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Medizin von Angesicht zu Angesicht

Praxis für Klassische Chinesische Medizin Hattinger Strasse 88

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Tuina

Verfasst von madicineman am 4. Januar 2009 - 21:27

Im Laufe der Jahrhunderte haben heilkundige Männer und Frauen herausgefunden, daß bei bestimmten Beschwerden immer wieder bestimmte Punkte am Körper besonders empfindlich sind und eine Manipulation (z.B. Reiben oder Drücken) eine Linderung der Beschwerden bewirkte. Diese Punkte fanden sich häufig perlschnurartig aufgereiht und ihre Charakteristika ähnelten sich. Sie wurden zu Gruppen zusammengefaßt: die Geburtsstunde der sogenannten Meridiane. Bei der zunächst rein äußerlichen Behandlung dieser Meridiane handelt es sich vermutlich um die älteste Therapie der Menschheit überhaupt und ihr Verbreitungsgebiet war nicht auf China beschränkt: 5300 Jahre alte Tätowierungen des Mannes vom Hauslabjoch („Ötzi“) weisen verblüffende Übereinstimmungen mit noch heute verwendeten Akupunkturpunkten auf. Die bei ihm in Form der Tattoos festgehaltene Zusammenstellung von Punkten würde man noch heute bei den bei ihm in Röntgenbildern nachgewiesenen Erkrankungen auswählen. Da „Ötzi“ zur ausgehenden Jungsteinzeit lebte, ist davon auszugehen, daß er keine Akupunkturnadeln besaß, sondern diese Punkte mit Massage behandelte. Ob zu seiner Zeit ebenfalls in China so behandelt wurde, wissen wir nicht. Fest steht aber, daß in dem vergleichsweise politisch stabilen System der verschiedenen chinesischen Reiche und Dynastien das Wissen um das Meridiansystem und seine Anwendung bei der Massage erhalten geblieben ist und weiter entwickelt wurde. Ausgefeilte Techniken kamen hinzu und ein eigenes Medizinsystem mit dem Namen „Tuina“ entwickelte sich. Tuina ist mehr als das Massieren von Akupunkturpunkten. Mehr als 20 verschiedene Techniken kommen an Bindegewebe, Muskeln, Gelenken, Knochen und eben an den Akupunkturpunkten zum Einsatz: Drücken, Ziehen, Schieben, Drehen, Vibrieren, Klopfen, Klatschen, Schaben (guasha), Durchbewegen u.v.a.m.. Die Hauptanwendungsgebiete liegen bei Schmerzerkrankungen vor allem des Bewegungsapparates, bei Kopfschmerzen, schmerzhafen sogenannten inneren Erkrankungen der Chinesischen Medizin und Kindererkrankungen.

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