Praxis für Klassische Chinesische Medizin Hattinger Strasse 88
Mindestens ebensolang wie die Tuina exisitiert auch die therapeutische Anwendung von Kräutern, Mineralien und tierischen Bestandteilen. Bereits frühzeitig wurde die Entwicklung der Chinesischen Arzneitherapie durch die chinesischen Kaiser gefördert, da diese auf die Entdeckung des „Krautes der Unsterblichkeit“ hofften. Aus dem eher taoistischen Ansatz wurde somit relativ früh durch die Verbindung mit der konfuzianischen Staatsphilosophie ein hochentwickeltes Wissenschaftssystem, welches noch heute gültig ist und praktische Anwendung findet. Im Gegensatz zur heutigen westlichen Medizin werden in der Chinesischen Arzneitherapie möglichst viele Einzelbestandteile mit einer gemeinsamen Hauptwirkung kombiniert, um damit eine möglichst starke Wirkung bei einer Krankheit zu erzielen. Gleichzeitig wird jedoch durch die Reduktion der Dosierung eines jeden einzelnen Bestandteiles die Nebenwirkungen auf ein Minimum beschränkt. Die Bestandteile der Chinesischen Arzneitherapie sind zum größten Teil pflanzlicher Herkunft. Einige der Zutaten können natürlich vorkommende Mineralien sein. Auch tierische Bestandteile können eingesetzt werden. Sie sind jedoch eher die Ausnahme und meist mariner Herkunft.
Auf jeden Fall stammen die hier eingesetzten tierischen Arzneibestandteile NICHT von vom Aussterben bedrohter Tiere (z.B. getrocknete Seepferdchen, Tigerknochen), sondern von Arten, die nicht auf der CITES-Liste stehen.
Alle chinesischen Arzneibestandteile werden über speziell zertifizierte TCM-Apotheken verschrieben, um Sortenreinheit und Qualität gewährleisten zu können.
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